Accesskeys





Energiefonds Binningen

zurück zur Übersicht

Energiefonds

Energiefonds Binningen

Die Gemeinde Binningen hat beschlossen, mit dem Erlös aus dem Verkauf der Beteiligung am Wärmeverbund Binningen einen Energiefonds zu schaffen. In Binningen stehen somit insgesamt 2,6 Mio. Franken zur Verfügung, um vorbildlich wärmegedämmte Gebäude und Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern.

Mit dem Energiefonds werden Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Binningen gezielt gefördert. Der Energiefonds lehnt sich in wesentlichen Bereichen an das Baselbieter Energiepaket (Förderbeiträge des Kantons) und verstärkt so dessen Wirkung.

Was wird gefördert?

Unterstützt werden Gebäudesanierungen oder Neubauten mit vorbildlicher Wärmedämmung, Anschlüsse an den Wärmeverbund Binningen, thermische Solaranlagen, Holzenergieanlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sowie der Ersatz von Elektroheizungen (siehe auch Flyer Energiefonds [PDF]).

Als Grundlage für die Planung von baulichen und gebäudetechnischen Verbesserungsmassnahmen empfehlen wir, vorher eine Energieanalyse durchführen zu lassen. Der Kanton Basel-Landschaft fördert Energieanalysen von bestehenden Gebäuden im Hinblick auf die Verbesserung der Gebäudehülle (Fenster, Dach, Wand, Boden) und dem vermehrten Einsatz erneuerbarer Energie (Raumwärme und Brauchwarmwasser).

Weitere Informationen unter www.energiepaket-bl.ch/foerderbereiche/energieanalyse.zurüc


Binningen setzt auf Sonnenenergie

Am 30. August 2016 hat die Gemeinde Binningen im Kronenmattsaal zusammen mit Energie Zukunft Schweiz die Einwohnerinnen und Einwohner zum Informationsanlass «Sonnenenergie vom eigenen Dach - so geht’s!» eingeladen – mit Erfolg! Die begleitende Fachausstellung und der anschliessende Apéro wurden bereits zum Aufgleisen konkreter Projekte genutzt. Mitverantwortlich dafür ist auch die gelebte Vorbildfunktion der Gemeinde Binningen.

Im Kronenmattsaal in Binningen treffen schon früh am Abend Interessierte ein, das Rednerpult ist bereits mit Mikrofonen bestückt und Fachpartner stehen neben ihren Ausstellungsmodellen und demonstrieren den Besuchern ihre Energiewunder. Die Teilnehmer der Informationsveranstaltung «Sonnenenergie vom eigenen Dach - so geht’s!» gehen von Tisch zu Tisch, löchern die Aussteller mit Fragen und lassen sich die Finessen der jeweiligen Produkte erklären.

Quelle: Energie Zukunft SchweizDas erste Referat der Informationsveranstaltung mit rund 185 interessierten Liegenschaftsbesitzerinnen und Liegenschaftsbesitzer hielt darauf die Gemeinderätin Caroline Rietschi. Sichtlich stolz nutzte diese ihre Begrüssungsansprache, um auf die aktuellsten Errungenschaften der Gemeinde Binningen hinzuweisen. Seit August produzieren zwei Fotovoltaikanlagen auf den Dächern des Neusatzschulhauses und des Garderoben-/Tribünengebäudes Spiegelfeld Solarstrom – hauptsächlich für den Eigenverbrauch. Daraufhin führten Expertinnen und Expterten in Vorträgen noch vertiefter ins Thema der Solarenergie ein und zeigten mit weiteren konkreten Beispielen, wie eine Anlage technisch und finanziell realisiert werden kann.

Nach einer angeregten Fragerunde wurde der Apéro eröffnet und es ergaben sich noch zahlreiche Gespräche zwischen den Besuchern, Referenten und den gewerblichen Fachpartnern.

Gemessen am Interesse der Besucher und der Nachfrage nach Kurzberatungen vor Ort dürften nun auch in Binningen einige neue Solaranlagen realisiert werden. Die Veranstaltung machte offensichtlich, dass die Idee des Hauses als «kleines Kraftwerk» noch mehr Hausbesitzer für ein Solarprojekt zu motivieren vermag.

Interessierte, die den Anlass verpasst haben, können die Präsentationen hier  [PDF, 4.00 MB] herunterladen.

Der Anlass wurde von der Gemeinde Binningen zusammen mit dem Verein Energie Zukunft Schweiz, dem Energieversorger IWB sowie der Umweltschutzorganisation WWF organisiert. Der Anlass verursachte mit der Organisation und Durchführung rund 1.1 Tonnen CO2. Diese kompensiert die Gemeinde Binningen durch die Unterstützung von Schweizer Klimaschutzprojekten.

Einladung Informationsveranstaltung «Sonnenenergie vom eigenen Dach - so geht’s!»  [PDF]

zurück nach oben


Zu den Förderbereichen

zurück nach oben 


Zu beachten

Bitte beachten Sie die folgenden weiteren Punkte:

Sachliche Voraussetzungen (kumulativ geltend gemäss Art. 5 Energiefondsreglement):

a) Die Massnahme geht über gesetzliche Vorschriften hinaus, die zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs gelten

b) Die Massnahme wird auf dem Gebiet der Gemeinde ausgeführt

c)  Planung und Ausführung entsprechen dem aktuellen Stand der Technik

Grundsätze (Art. 5 Energiefondsreglement):

  1. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Beiträgen.
  2. Gesuche werden nur behandelt, wenn alle erforderlichen Unterlagen vorliegen.
  3. Die Ausrichtung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs des vollständigen Gesuches.
  4. Die Ausrichtung von Beiträgen ist beschränkt auf die im Energiefonds vorhandenen Mittel.
  5. Beiträge werden an natürliche und juristische Personen ausgerichtet.

Verjährung (Art. 17 Energiefondsreglement)

Beiträge verjähren drei Jahre nachdem die Beitragsgutsprache erfolgt ist.

zurück nach oben


Stand Energiefonds

Erfolgreicher Start des Energiefonds Binningen

Der Energiefonds Binningen fördert seit Ende 2014 energetische Massnahmen im Gebäudebereich. Die Startphase hat der Fonds hinter sich und erste Ergebnisse liegen vor.

Das Fördergeld aus dem Energiefonds trägt zur Finanzierung von energetisch besonders wirksamen Massnahmen an Gebäuden bei und ist mit einem einfachen Antrag erhältlich. Wer vom Energiepaket Baselland profitiert, eine Solaranlage baut oder sich an den Wärmeverbund anschliesst, erhält gemäss den Bedingungen des Reglements einen zusätzlichen Zuschuss aus dem Energiefonds.

Seit Dezember 2014 (bis September 2016) wurden über 50 Gesuche bearbeitet. Von den zugesagten Förderbeiträgen konnten bereits 172 000 Franken ausbezahlt werden. Am häufigsten waren Anträge für Wärmepumpen (14), kleinere Fotovoltaikanlagen (9) und thermische Solaranlagen (8), während für die Anschlüsse an den Wärmeverbund sowie Minergie P-Neubauten und Sanierungen die höchsten Beiträge gesprochen wurden. Die freien Mittel betragen noch ca. 2 Mio. Franken. Darin eingerechnet sind bereits die Bewirtschaftung und die Bewerbung des Fonds sowie die Investitionen für die erstellten Fotovoltaikanlagen der Gemeinde, deren Erlös aus dem Solarstromverkauf wiederum dem Fonds gutgeschrieben wird.

Auf absehbare Zeit können also weiterhin Fördergesuche gutgeheissen und unabhängig von Zahlungen des Energiepakets Baselland Beiträge ausbezahlt werden.

Dutzende von Eigenheimbesitzern entschieden sich auch dank dem Energiefonds für Investitionen in energetische Massnahmen an ihrer Liegenschaft.

Sonnenstrom für Gemeindeschulhaus und Garderobengebäude

Seit Ende August 2016 produzieren die gemeindeeigenen Fotovoltaikanlagen auf den Dächern des Neusatzschulhauses und des Garderoben-/Tribünengebäudes Elektrizität für den Eigenverbrauch. Weitere Anlagen sollen folgen und Private motiviert werden, selber Solarenergie zu nutzen. Der Energiefonds unterstützt dabei.

Die Fotovoltaikanlage auf der Turnhalle NeusatzDie Vorteile der Solarstromproduktion auf dem eigenen Dach für den Eigenverbrauch sind bekannt. Die kostenlose Energie der Sonne wird mit einer Fotovoltaikanlage auf dem eigenen Dach günstiger produziert, als wenn der Strom vom Netz bezogen wird. Wie es geht, zeigte der Gemeindeanlass vom 30. August 2016 über die «Solarenergie vom eigenen Dach» (siehe auch weiter oben).

Die Gemeinde konnte zwei Fotovoltaikanlagen auf Dächern eigener Liegenschaften planen und bauen. Begleitet wurde sie von der Plattner Engineering GmbH. Die Anlagen liefern seit August 2016 Solarstrom in die Gebäude. Die Finanzierung lief über den Energiefonds Binningen und entspricht der Vorgabe, Mittel des Fonds umgehend für Energiemassnahmen einzusetzen. Bedingung ist, dass die Anlagen für die produzierte Elektrizität eine Vergütung erhalten, welche es erlaubt, die Betriebskosten zu decken und innerhalb einer angemessenen Frist die Gelder wieder in den Fonds einzuspeisen.

Die Fotovoltaikanlage auf dem Garderobengebäude SpiegelfeldAuf dem Garderoben-/Tribünengebäude produziert die mit Planeco AG errichtete Solaranlage einen bedeutenden Anteil des vor Ort benötigten Strombedarfs. Die Gestehungskosten liegen bei 19 Rp. je Kilowattstunde Solarstrom.
Bei der Turnhalle des Neusatzschulhauses waren die energetische Sanierung und die Erdbebenertüchtigung schon länger geplant. Das war ein Glücksfall, denn damit konnte Holinger Solar GmbH das nach Süd-Südwest orientierte Steildach mit Solarpaneelen anstelle der Ziegel decken. Damit sind Wetterschutz und Stromproduktion in einem Bauteil mit ein und demselben Lebenszyklus vereinigt. Die Gestehungskosten liegen bei 23 Rp. je Kilowattstunde Solarstrom.

Der Strombedarf von Garderobengebäude und Schulhaus liegt bei rund 80 000 Kilowattstunden im Jahr, das ist soviel wie der Jahresverbrauch von 20 Familien. Die neuen Anlagen erlauben es, den Hauptanteil davon abzudecken. Die maximalen Leistungen liegen bei 30 Kilowatt-Peak, womit eine Produktion von je rund 30 000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erwartet werden darf.

Die Gemeinde ist bestrebt, auch bei weiteren Bauten den Eigenbedarf mit Solarenergie zu decken. Der Gemeinderat hofft und ist zuversichtlich, dass sein Beispiel Schule macht und sich nicht zuletzt Dank des Anlasses vom vergangenen Dienstag auch private Hauseigentümer dazu animieren lassen, ihren Strom selber zu produzieren.

zurück nach oben


Lancierung des Energiefonds Binningen

Am 5. Februar 2015 wurde im Kronenmattsaal der Energiefonds Binningen lanciert. Den zahlreichen interessierten Besuchern wurde das Energiepaket des Kantons Baselland sowie der Energiefonds Binningen vorgestellt. An der Tischmesse konnte man sich detailliert bei Gemeinde, Amt für Umweltschutz und Energie, öffentlicher Energieberatung, branchenspezifischen Fachbetrieben, Energiecoaches und der Arbeitsgemeinschaft Energie AEB informieren.

zurück nach oben


Weitere Informationen

zurück nach oben 


 Fragen und Auskünfte


Gemeinde Binningen

 
Zuständige Abteilung
Daniel Egli, Ressortleiter Umwelt
 
Hauptstrasse 36
4102 Binningen
 
Telefon
061 425 53 18 
Fax:
061 425 53 16
E-Mail:
   
Energieberatung  
Elektra Birseck Münchenstein (EBM)  
Telefon 061 415 45 47
Website www.ebm.ch
 
   
Baselbieter Energiepaket www.energiepaket-bl.ch
   
Wärmeverbund Binningen Fernwärme
   
Vergütung Fotovoltaik durch Swissgrid www.swissgrid.ch unter: Fachportal > Erneuerbare Energien > Vergütung
   
Flyer Energiefonds Binningen Flyer Energiefonds Gemeinde Binningen  [PDF]

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Hinweis: Die Verantwortung für hier verlinkte Web-Seiten Dritter liegt ausschliesslich bei diesen. 

zurück nach oben