Accesskeys





Energiefonds Binningen - Beispiele

zurück zur Übersicht

Energiefonds


Sonnenstrom für Gemeindeschulhaus und Garderobengebäude

Seit Ende August 2016 produzieren die gemeindeeigenen Fotovoltaikanlagen auf den Dächern des Neusatzschulhauses und des Garderoben-/Tribünengebäudes Elektrizität für den Eigenverbrauch. Weitere Anlagen sollen folgen und Private motiviert werden, selber Solarenergie zu nutzen. Der Energiefonds unterstützt dabei.

Die Fotovoltaikanlage auf der Turnhalle NeusatzDie Vorteile der Solarstromproduktion auf dem eigenen Dach für den Eigenverbrauch sind bekannt. Die kostenlose Energie der Sonne wird mit einer Fotovoltaikanlage auf dem eigenen Dach günstiger produziert, als wenn der Strom vom Netz bezogen wird. Wie es geht, zeigte der Gemeindeanlass vom 30. August 2016 über die «Solarenergie vom eigenen Dach» (siehe auch weiter oben).

Die Gemeinde konnte zwei Fotovoltaikanlagen auf Dächern eigener Liegenschaften planen und bauen. Begleitet wurde sie von der Plattner Engineering GmbH. Die Anlagen liefern seit August 2016 Solarstrom in die Gebäude. Die Finanzierung lief über den Energiefonds Binningen und entspricht der Vorgabe, Mittel des Fonds umgehend für Energiemassnahmen einzusetzen. Bedingung ist, dass die Anlagen für die produzierte Elektrizität eine Vergütung erhalten, welche es erlaubt, die Betriebskosten zu decken und innerhalb einer angemessenen Frist die Gelder wieder in den Fonds einzuspeisen.

Die Fotovoltaikanlage auf dem Garderobengebäude SpiegelfeldAuf dem Garderoben-/Tribünengebäude produziert die mit Planeco AG errichtete Solaranlage einen bedeutenden Anteil des vor Ort benötigten Strombedarfs. Die Gestehungskosten liegen bei 19 Rp. je Kilowattstunde Solarstrom.
Bei der Turnhalle des Neusatzschulhauses waren die energetische Sanierung und die Erdbebenertüchtigung schon länger geplant. Das war ein Glücksfall, denn damit konnte Holinger Solar GmbH das nach Süd-Südwest orientierte Steildach mit Solarpaneelen anstelle der Ziegel decken. Damit sind Wetterschutz und Stromproduktion in einem Bauteil mit ein und demselben Lebenszyklus vereinigt. Die Gestehungskosten liegen bei 23 Rp. je Kilowattstunde Solarstrom.

Der Strombedarf von Garderobengebäude und Schulhaus liegt bei rund 80 000 Kilowattstunden im Jahr, das ist soviel wie der Jahresverbrauch von 20 Familien. Die neuen Anlagen erlauben es, den Hauptanteil davon abzudecken. Die maximalen Leistungen liegen bei 30 Kilowatt-Peak, womit eine Produktion von je rund 30 000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erwartet werden darf.

Die Gemeinde ist bestrebt, auch bei weiteren Bauten den Eigenbedarf mit Solarenergie zu decken. Der Gemeinderat hofft und ist zuversichtlich, dass sein Beispiel Schule macht und sich nicht zuletzt Dank des Anlasses vom vergangenen Dienstag auch private Hauseigentümer dazu animieren lassen, ihren Strom selber zu produzieren.

zurück nach oben


Energiefonds Binningen motivierte ein KMU zur Produktion von Sonnenstrom

Die St. Margarethen Apotheke realisierte ihre neue Fotovoltaikanlage mit Förderbeiträgen, so auch aus dem Energiefonds Binningen. An der Uusestuelete 2015 wurde die Anlage von der Arbeitsgemeinschaft Energie AEB und der Gemeinde vorgestellt.

Die Solarmodule passen sich der Dachform auf beiden Seiten des Giebels an (hier mit dem Inhaber der Apotheke, Robert Joset).Alle Interessierten können sich die Anlage und die wichtigsten Daten jederzeit auf dem TV im Schaufenster der St. Margarethen Apotheke ansehen. Die Eckwerte der Anlage sind folgende:
75m2 Solarmodule Frontier auf West und Ostseite der Hauptstrasse mit 10,37 kWp Leistung, Stromertrag pro Jahr ca. 9 600 kWh.

 

 

 

 

 

 


zurück nach oben