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Arbeitsschwerpunkte

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3 Arbeitsschwerpunkte

3.1 Umsetzen

Angedachte und bestehende Vorhaben werden zielstrebig und erfolgreich zum Abschluss gebracht.

Ziele

  • Das neue Alters- und Pflegeheim Schlossacker ist zeitgerecht und im Rahmen des gewährten Kredits fertiggestellt.
  • Das neue Garderobengebäude Spiegelfeld ist gebaut und die nötigen Zusatzarbeiten sind realisiert.
  • Die Wärmeversorgung Binningen AG (WBA) ist mit Binningen Nord erweitert und hat eine Wärmeerzeugung, welche einen Anteil an erneuerbarer Energie von mindestens 50% aufweist.
  • Die Schulraumplanung ist fristgerecht auf die Einführung von Harmos umgesetzt.
  • Vorschläge aus dem Alterskonzept sind punktuell umgesetzt.
  • Die neue familienergänzendene Kinderbetreuung (FEB) ist eingeführt.
  • Der Zonenplan und die Zonenreglemente sind gemäss Ortsplanungsrevision umgesetzt.
  • Der Teilzonenplan Hauptstrasse Nordwest wird aktiv vorangetrieben und die Rahmenbedingungen für die Entstehung einer neuen Überbauung sind geschaffen.
  • Die beschlossenen Projekte zum Binninger Schloss sind umgesetzt.
  • Die flächendeckende Umsetzung von Tempo 30 ist abgeschlossen und die Massnahmen zum Konzept Langsamverkehr sind umgesetzt.
  • Die Allmend- und die Parkraumbewirtschaftung sind überprüft und angepasst.
  • Die Rechnungslegung ist an die neue kantonale Rechnungslegungsnorm (Harmonisiertes Rechnungslegemodell 2, HRM2) angepasst.
  • Das Projekt kommunale Aufgabenüberprüfung (KAP) ist abgeschlossen und die beschlossenen Massnahmen sind umgesetzt.

3.2 Vertrauen bilden

Der Gemeinderat will mit seiner Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Vertrauen schaffen und nimmt seine Dialogpartner ernst.

Der Gemeinderat will mit seiner Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation Vertrauen bilden. Er strebt daher eine offene Informationspolitik an, die darauf ausgerichtet ist, den Einwohnerrat, die politischen Parteien und die Bevölkerung frühzeitig in entscheidende Entwicklungen und Projekte einzubeziehen. Über Ereignisse und Entscheide kommuniziert der Gemeinderat aktiv, sachlich und möglichst zeitnah.

Ziele

  • Die Kommunikation des Gemeinderats ist offen, zeitnah und transparent.
  • Die Kommunikation der Gemeinde Binningen ist proaktiv und geplant.
  • Der Gemeinderat berücksichtigt in seiner Kommunikation alle Dialogpartner.
  • Innerhalb des Gremiums strebt der Gemeinderat wenn immer möglich nach Konsens und trägt diese Haltung auch nach aussen.
  • Der Gemeinderat stärkt die interne Kommunikation und pflegt eine Feedback-Kultur.

3.3 Zukunftsvision für Binningen

Mit der Bevölkerung eine Vision 2030 für Binningen erarbeiten und die notwendigen Ziele und Massnahmen ableiten.

Wohin soll sich die Gemeinde Binningen entwickeln? Dazu will der Gemeinderat in den kommenden vier Jahren eine Lagebeurteilung vornehmen und ein Binninger Leitbild mit Leitsätzen und Massnahmen entwerfen. Für die Erarbeitung des Leitbilds werden die politischen Parteien, die Vereine, weitere Institutionen sowie die Bevölkerung einbezogen.

Ziel

Aus der Vision für Binningen gehen konkrete Ziele und Massnahmen hervor.

3.4 Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden und der Stadt Basel sowie den Institutionen fördern und ausbauen.

Binningen strebt eine enge, vertiefte Zusammenarbeit mit den Leimen­­taler Gemeinden, den Gemeinden Allschwil und Schönenbuch sowie der Stadt Basel an.

Bestehende und künftige Herausforderungen sollen gemeinsam angegangen werden – beispielsweise eine gemeinsame Verkehrspolitik im Leimental. Binningen nimmt in dieser Zusammenarbeit eine aktive Rolle ein.

Ziele

  • Die Zusammenführung der Spitex-Organisationen Binningen, Allschwil und Schönenbuch ist vollzogen.
  • Der Beitritt zum Zivilschutzverband Leimental ist erfolgt.
  • Die Ausweitung der Dienstleistungen der Binninger Gemeinde­polizei in Binningen und für andere Gemeinden ist abgeschlossen.
  • Im Bereich von Verkehrsfragen pflegt Binningen eine intensivere Zusammenarbeit mit der Stadt Basel und verschafft sich Gehör.
  • Binningen setzt sich zusammen mit anderen Gemeinden dafür ein, dass das Nachtflugverbot für den Flughafen Basel-Mulhouse und die Rahmenbedingungen für die Südanflüge eingehalten werden.
  • Zusammen mit anderen Gemeinden vertritt Binningen bei den Themen Finanzausgleich und Pensionskassen seine Interessen gegenüber dem Kanton.
  • Wo die Gemeinde an Gesellschaften beteiligt ist, engagiert sie sich aktiv als Aktionärin.

3.5 Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Binningen steigert die Energieeffizienz und fördert erneuerbare Energien. Bei den gemeindeeigenen Liegenschaften und der nachhaltigen Beschaffung übernimmt Binningen eine Vorbildfunktion.

Damit sich erneuerbare Energien und der schonende Umgang mit Ressourcen durchsetzen können, braucht es Gemeinden, die förderliche Rahmenbedingungen setzen und bereit sind, als Vorbild vorauszugehen. Damit entsteht ein Nutzen für die eigene Wirtschaft, das lokale Gewerbe, die Bevölkerung und das Klima.

Ziele

  • Binningen erfüllt die Standards einer Energiestadt-Gemeinde.
  • Gemeindeeigene Bauten werden mittelfristig mit erneuerbarer Energie versorgt.
  • Auf geeigneten gemeindeeigenen Bauten sind neue Anlagen für Fotovoltaik und Solarwärme realisiert.
  • Für gemeindeeigene Liegenschaften sind verbindliche Baustandards definiert, welche eine nachhaltige Erstellung und Bewirtschaftung ermöglichen.
  • Eine Energiebuchhaltung mit Bedarfsnachweis und Energiebudget ist für die gemeindeeigenen Gebäude eingeführt.
  • Aus der vorliegenden Energieanalyse gemeindeeigener Bauten und Anlagen werden etappenweise Verbesserungen umgesetzt.
  • Informationen zu Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Ressourcenschonung werden aktiv vermittelt.
  • Die Wärmeversorgung der Fernwärme Binningen WBA liefert mind. 50% erneuerbare Energie.

3.6 Raum- und Liegenschaftsstrategie

Optimierung der gemeindeeigenen Räumlichkeiten und Raumbedarf klären für die künftige Wahrnehmung der öffentlichen Aufgaben.

Die Gemeinde Binningen hat einerseits mannigfaltige Raumbedürfnisse für die Wahrnehmung der öffentlichen Aufgaben. Andererseits verfügt die Gemeinde über etliche Liegenschaften im Finanz- und Verwaltungsvermögen. Hierzu müssen verschiedene Punkte geklärt werden:

  • Zustand der Liegenschaften und Aufwand für notwendige Erhaltungsmassnahmen abklären.
  • Gebäude- und Raumbedürfnisse für die verschiedenen Aufgaben ausweisen.
  • Überprüfen, ob die aktuelle Nutzung der Liegenschaften dem Zweck und Nutzen dient.
  • Prüfen, ob bestehende Liegenschaften anders genutzt werden können.
  • Verkauf der Liegenschaften prüfen, die nicht mehr benötigt werden.
  • Prüfen, ob die Gemeinde neue Liegenschaften erwerben soll oder Räumlichkeiten mietet.

Ziele

  • Der Gemeinderat hat anhand eines Bedarfs- und Nutzungskonzepts eine Raumstrategie festgelegt, die den Handlungsbedarf bei den gemeindeeigenen Liegenschaften definiert und für die Wahrnehmung der öffentlichen Aufgaben die Raumbedürfnisse deckt.
  • Die verschiedenen Verwaltungsbereiche der Gemeinde sind räumlich zusammengeführt.