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Ruhe und Ordnung

Während der Sommerzeit, wenn es wieder wärmer und abends länger hell ist, trifft man sich gerne draussen zu einem Gespräch oder einfach nur zum gemeinsamen Zusammensein. Dabei ist es wichtig, dass auf die Nachbarn und die Umgebung Rücksicht genommen wird. Schnell wird vergessen, wie spät in der Nacht es ist und dass der Lärm andere in ihrer Nachtruhe stört.

Als Nachtruhe gilt die Zeit von 22.00 bis 6.00 Uhr. Während dieser Zeit sind Betätigungen und private Veranstaltungen, die Drittpersonen in ihrer Ruhe stören, untersagt. Erlaubt sind lärmige Haus- und Gartenarbeit an Werktagen von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 20.00 Uhr (Gewerbe jeweils eine Stunde früher) sowie an Samstagen von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr. Radio- und Fernsehapparate, Musikinstrumente und ähnliche Geräte dürfen nur so benützt werden, dass sie auf die Nachbarschaft und Drittpersonen nicht störend wirken. Sonntags und an Feiertagen sind alle Tätigkeiten zu unterlassen, die über Zimmerlautstärke gehen!

Was tun, wenn der Nachbar Lärm verursacht?

Selbstverständlich darf man sich tolerant zeigen. Dann lohnt sich immer ein Versuch, den Störer freundlich anzusprechen und es dabei partnerschaftlich anzugehen. Erst, wenn alles nicht hilft und Sie durch Belästigung in Ihrer Ruhe dauerhaft gestört werden, sollten Sie zum letzten Mittel greifen und die Polizei avisieren.

Polizeiliche Einsätze ziehen Kosten nach sich

Bei Lärmstörungen ist die Gemeinde verpflichtet, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Diesen Auftrag nimmt in Binningen die Gemeindepolizei wahr. Damit rund um die Uhr interveniert werden kann, ist nebst der Gemeindepolizei ein Pikettdienst im Einsatz. Der Gemeinderat hat die Firma Securitas beauftragt, im Bereich Ruhe und Ordnung den Pikettdienst zu übernehmen. Die Mitarbeitenden dieser Firma sind uniformiert und mit einem Ausweis ausgestattet. Sie können bei ihrem ordnungsdienstlichen Auftrag bei Bedarf Personalien aufnehmen, Anordnungen im Namen der Gemeinde aussprechen, Polizeikräfte hinzuziehen sowie allfällige Verzeigungen an den Gemeinderat einleiten.

Beachten Sie, dass ordnungsdienstliche und polizeiliche Einsätze eine Kostenersatzpflicht nach sich ziehen.

Natürlich hoffen wir, dass die Gemeindepolizei und der Pikettdienst so wenig wie möglich zum Einsatz gelangen. Dies setzt aber gegenseitigen Respekt und Toleranz aller Beteiligten voraus – denn es gibt keinen Anspruch auf absolute Ruhe; vielmehr sind geringfügige, nicht erhebliche Störungen hinzunehmen.

Weitere Infos: Administrationsstelle öffentliche Sicherheit, Telefon 061 425 51 51.